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Sehr schön

"Du bist wach."
"Fast."
Sie reckelte mich noch ein bisschen. Ich beobachtete sie.
Sie setzte sich auf. "Soll ich jetzt gehen?"
"Ach nein, so war das nicht gemeint."
"Wie dann?"
Ein bisschen zu spitzfindig war sie schon. Ich zuckte mit den Schultern, spielte mit den Füßen.
"Was hast du heute noch vor?", fragte sie.
"Wieso?"
"Hast du was vor - noch Hausarbeiten oder so?"
"Nein..."
"Gut. Weißt du, ich halte nicht viel von One-Night-Stands. Lass uns noch den Tag dranhängen, irgendetwas machen. Wenn du das nicht willst, sag es ruhig, dann gehe ich und bin dir auch nicht böse oder so."
Direkt war sie auch. Fast erschreckt, schüttelte ich den Kopf.
Sie lächelte. "Was nun?"
"Was möchtest du machen?"
"Nein, du musst zuerst antworten. Möchtest du, das ich bleibe?"
Aber ihr Lächeln war schön, sehr schön. "Ja, schon."
"Dann möchte ich zuerst frühstücken. Und dann kannst du aussuchen, was wir machen. Mir fällt ein, ich habe dich nie gefragt, was du in deiner Freizeit treibst. Die, in der du dich nicht von Jonas und mir piesacken lässt."
...sehr, sehr schön.
27.1.08 20:51


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